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Reisebericht Tennessee

Von Frankfurt aus ging es via München nach Charlotte in North Carolina, eine idealer Ausgangsort für unseren Roadtrip nach und durch Tennessee auf den Spuren der Musik.
Früh am nächsten Morgen schnell noch den obligatorischen Bagel und einen Kaffee und unser Roadtrip kann starten. Von Charlotte aus ist man in ca. 3,5 Stunden in Sevierville, Tennessee. Der Weg ist das Ziel, denn Sevierville liegt mitten in den Great Smoky Mountains. Auch der Appalachian Trail, einer der bekanntesten Fernwanderwege der USA, verläuft hier. Den ein oder anderen Foto-Stop müssen wir einfach einlegen, da die Aussicht bei bestem Wetter fantastisch ist und die "smoky" Mountains ihrem Namen alle Ehre machen. Unsere Fahrt endet erst einmal im Foxfire Mountain Adventure Park, wo die Mutigen sich "The Goliath" stellen: Ziplining über eine 145 m tiefe und sehr, sehr lange Schlucht. Für die weniger Mutigen gibt es wunderschöne Wanderwege, die über Amerikas längste Hängebrücke führen.
Aufgeheizt durch 30 Grad Hitze im September und etwas erschöpft geht es weiter nach Sevierville, unser Ziel für diesen Tag.
Belohnt werden wir mit einem wunderbaren Southern BBQ im Sevierville Golf Club, wo wir den Abend entspannt mit Live-Musik ausklingen lassen. Ein Moonshine-Whiskey Tasting darf in Tennessee natürlich nicht fehlen:-)


Nach einer kurzen Nacht stärken wir uns mit einem richtigen American Breakfast im rustikalen Applewood Farmhouse Restaurant, ein must-do in Sevierville. Bedienungen im Blümchenkleid, mit gerüschten Schürzen und Schmetterlingsbrille, dazu jede Menge Apple Fritters (frisch frittierte Mini-Apfel-Berliner), Omelettes und Pancakes wecken unsere Lebensgeister.

Die benötigen wir, denn die Fahrt nach Nashville dauert wieder 3,5 Stunden und liegt sogar in einer anderen Zeitzone.
Bevor wir losfahren, noch ein kurzer Fotostop Downtown Sevierville bei der Statue von Country-Superstar Dolly Parton, die hier nicht nur ihren Heimatort hat, sondern auch den eigenen Themenpark "Dollywood" mit Achterbahnen und Südstaaten-Flair. Nashville wird als "Music City USA" bezeichnet. Country-, Bluegrass-, Rock-, für jeden ist etwas dabei. Wir starten im Johnny Cash Museum, weiter geht es in die Country Music Hall of Fame und danach- mein persönliches Highlight- dürfen wir sogar im berühmten RCA Studio B selbst einen Song einsingen. Dort haben bereits Stars wie Elvis Presley, Roy Orbison oder Willie Nelson Songs aufgenommen. Da wir alle mit Herzblut dabei sind, ist unsere Version des Elvis-Klassikers "Good Luck Charm" etwas ganz Besonderes geworden. Nach dem urigen Abendessen mit jeder Menge Smoked Ribs, Wings und Pulled Beef in Martins BBQ ruft der legendäre Nashville Broadway nach uns. Honky Tonks heißen die Bars mit Live-Musik, die sich dort wie eine Kette aneinanderreihen. Eintritt ist frei. Und so honky tonken wir uns durch die warme Nashviller Nacht und selbst bei der Rückfahrt zum Hotel kommen wir an Musik nicht vorbei: wir kapern ein Karaoke-Taxi!
Unser Hotel, das Gaylord Opryland Hotel ist an sich schon eine eigene Touristenattraktion. Es hat über 2800 Zimmer und ein riesiges lichtdurchflutetes Atrium mit Wasserfällen und botanischem Garten. Um sein Zimmer zu finden, kann man sich eine Art Routenplan erstellen lassen oder -ganz neu- die passende App dafür runterladen. Zur Weihnachtszeit verwandelt sich das gesamte Hotel in ein Christmas Wonderland. 2,3 Millionen Lichter erleuchten das Hotel und allein 15.000 Weihnachtssternpflanzen schmücken die Lobby.

Unsere letzte Strecke geht 3,5 Stunden nach Memphis. Auch dort begleitet uns das Thema Musik, hier ist die Geburtstätte von Rock und Blues und Soul. Wir besichtigen natürlich Graceland, das Anwesen von Elvis Presley und hören uns durch die Anfänge der Soul und Rock-Musik im Rock'n'Soul Museum. Hier in Memphis ist auch das ehemalige Lorraine Motel, auf dessen Balkon Martin Luther King erschossen wurde. Heute ist dort das National Civil Rights Museum. Bei einer Tour bekommt man einen sehr bewegenden Einblick in die Geschichte der amerikanischen Menschenrechtsbewegung.

Noch ein kurzer Blick auf den mächtigen Mississippi in der untergehenden Sonne und weiter geht es. Was in Nashville der Broadway ist in Memphis die Beale Street. Die Amüsiermeile braucht auch den Vergleich mit New Orleans Bourbon Street nicht zu scheuen. Blues und Soul strömen hier aus jeder Pore und wir lassen uns von den unglaublichen Sängern in ihren Bann ziehen. Der Abend in B.B. King's Blues Club fängt an mit unserem letzten Southern BBQ. Auch hier wird gerne frittiert, sogar Gewürzgurkenscheiben , sogenannte "Fried Pickles", eine Südstaatenspezialität. Aber keine Angst vor Kalorien: die tanzt und groovt man sich später in den Clubs der Beale Street wieder weg.

Am nächsten Tag verlassen wir Tennessee und fliegen via Chicago nach Washington DC. Dort haben wir neben einer Abschlussveranstaltung im neu eröffneten "Trump Hotel" (Reise fand VOR den Wahlen statt) auch eine halben Tag Zeit für eine Stadtrundfahrt entlang der National Mall und für ein paar Selfies vor dem Weißen Haus.

Erschöpft und glücklich ob der vielen Eindrücke vergehen die knapp 7 Stunden Rückflug tatsächlich "wie im Flug". Wer den traditionellen American Way of Life abseits von Florida oder Kalifornien kennenlernen möchte und /oder musikbegeistert ist, für den ist eine Reise nach Tennessee genau das Richtige.

 

von:

Sandra Eisel

Reisebüro Ibero International
sandra.eisel@ibero.com